Selige Öde auf sonniger Höh`
Plätzwiese – Dürrensteinhütte – Heimkehrerkreuz
Von der Plätzwiese Prachtblick zur formschönen Cristallogruppe. Rundsicht vom Heimkehrerkreuz.
Die Graskuppen der Strudelköpfe erweisen sich als leicht und rasch erreichbare Schau- und Rastplätze hoch über dem inneren Höhlensteintal. Unser Ausflugsziel ist das auf dem mittleren und höchsten der drei Köpfe stehende, 1982 von Pustertaler Frontkämpfern errichtete Heimkehrerkreuz. Gibt es etwas Schöneres, als im Wechsel von Licht und Wolken dort einen Tag zu verträumen, die imposanten Felsformatio-nen der Hohen Gaisl, der Sextener Dolomiten, der Cadini- und Cristallogruppe vor Augen?
Man geht linkshaltend hinauf zur Dürrensteinhütte, 2040 m, mit zerstörtem Fes-tungswerk daneben, 30 Min. Auf unbez. Weg sogleich steil nach Osten empor, dann Querung einer latschenbewachsenen Flanke und hinauf in eine weite Wiesenmulde. Hier links vom Weg ab und auf Steigspuren nordwärts zur Strudelkopfscharte, 2200 m, mit Ruine und querender alter Kriegsstraße. Diese in Kehren über Wiesen nach rechts (Südosten) gegen die Strudelköpfe aufwärts, dann links ab und auf Weg im Linksbogen nach Nordosten empor zum Heimkehrerkreuz. Rückweg auf gleicher Route.
Einfache Wanderung auf z. T. schlecht bez. Wegen Wegen und alten Kriegsstraßen. Vorsicht bei Nebel!